Augen-Erkrankungen

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Augen-Erkrankungen

Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Die Alterssichtigkeit ist eine durch den normalen Alterungsprozess entstehende Fehlsichtigkeit, die durch Elastizitätsverlust der Linse verursacht wird. Dadurch wird die Naheinstellung des Auges zunehmend erschwert und es kommt bei ursprünglich Normalsichtigen ab dem 40.-50. Lebensjahr zu Problemen vor allem beim Lesen

Bindehautentzündung (Konjunktivitis)

Bindehautentzündung (Konjunktivitis) – die mit Abstand am häufigsten auftretende Augenerkrankung – bedeutet, dass die Bindehaut auf einen Entzündungsreiz mit vermehrter Blutfülle (rotes Auge) sowie mit Absonderungen von Eiweißstoffen und weißen Blutkörperchen aus den Gefäßen reagiert

Diabetische Retinopathie

Die diabetische Retinopathie ist eine durch die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus hervorgerufene Erkrankung der Netzhaut des Auges. Die Schädigung kleiner Blutgefäße (Mikroangiopathie) verursacht eine Minderung der Sehschärfe sowie Einschränkung des Gesichtsfeldes und kann im Verlauf zur Erblindung führen

Endokrine Orbitopathie

Die endokrine Orbitopathie ist eine autoimmune Erkrankung. Sie ist überdurchschnittlich mit einer immunogen bedingten Hyperthyreose verwandt. Es ist eine eigenständige Erkrankung, wobei der Schweregrad der Symptome nicht immer mit dem Schweregrad der Schilddrüsenüberfunktion zusammenhängt. Die Symptomatik ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Vorstehende Augen auch Exophtalmus, oder Glubschaugen gennant, ist die markanteste Erscheinung dieses Krankheitsbildes

Gerstenkorn/Hagelkorn

Gerstenkorn und Hagelkorn sind Entzündungen der Augenlidränder. Unter einem Gerstenkorn, auch Hordeolum genannt, versteht man eine stark schmerzende, druckempfindliche, oft eitrige Entzündung von Schweiß- und Talgdrüsen der Lider, die meist von einer Schwellung des ganzen Lides begleitet wird. Ein Hagelkorn, auch Chalazion genannt, ist ein Knötchen am Lidrand

Grauer Star (Katarakt)

Unter dem Begriff Grauer Star (Katarakt) werden Augenkrankheiten, die durch eine Trübung der Augenlinse gekennzeichnet sind, zusammengefasst. Der Graue Star ist weltweit die häufigste Erblindungsursache, wobei es sich in 90 Prozent der Fälle um eine sog. Alterskatarakt handelt. Selten entsteht eine Katarakt nach Augenverletzungen oder Strahleneinwirkung, als Medikamentennebenwirkung, bei Diabetes mellitus oder angeboren nach einer vorgeburtlichen Infektion (z.B. Röteln).

Grüner Star (Glaukom)

Unter Glaukomen wird eine Gruppe von Augenkrankheiten verstanden, die in späten Stadien die Nervenzellen der Netzhaut (Retina) und des Sehnerven schädigen können. Die Folge sind Gesichtsfeldausfälle, die typische Form des Sehverlustes bei Glaukom

Hornhautdystrophie

Hornhautdegenerationen und Hornhautdystrophien sind Veränderungen der Hornhaut bei der die Hornhaut ihre klare Struktur und evtl. auch Form durch eine Erkrankung verliert. Zum einen kann es sich hier um angeborene und vererbliche Probleme handeln

Hornhautentzündung (Keratitis)

Unter dem Begriff Hornhautentzündung (Keratitis) werden verschiedene Erkrankungen der Hornhaut des Auges zusammen gefasst. Allen gemeinsam sind Hornhauttrübungen, eine gesteigerte Lichtempfindlichkeit sowie ein vermindertes Sehvermögen. Die Ursachen für eine Hornhautentzündung reichen von Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen über genetische Veranlagung bis hin zu Verletzungen oder Grunderkrankungen wie HIV oder Diabetes mellitus

Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)

Unter Astigmatismus versteht man eine Sehstörung, die durch eine unregelmäßige Hornhautkrümmung verursacht wird. Diese führt zu einem verzerrten Netzhautbild und damit zu unscharfem Sehen. Die Hornhautverkrümmung ist meistens angeboren, aber auch Narben nach Hornhautverletzungen können einen Astigmatismus auslösen

Keratokonus

Der Begriff Keratokonus setzt sich aus griechisch keratos für “Horn” und konus für “kegelförmig” zusammen. Ein Keratokonus ist ein stufenweise fortschreitendes Krankheitsbild. Es ist gekennzeichnet durch eine Ausdünnung und Vernarbung der zentralen Kornea (Hornhaut des äußeren Auges). Dadurch und durch den erhöhten Augeninnendruck entsteht eine zentrale Auswölbung (Hornhautkegel). Ein Keratokonus tritt in der Regel beidseitig auf

Kurzsichtigkeit (Myopie)

Als Kurzsichtigkeit oder Myopie werden Sehstörungen bezeichnet, die durch unscharfes Sehen in der Ferne gekennzeichnet sind. Das Bild entsteht dabei im Auge vor der Netzhaut. Die häufigste Ursache ist ein zu langer Augapfel, der meist aufgrund von Vererbung oder durch eine Frühgeburt entsteht

Altersbedingte Makuladegeneration

Die altersabhängige Makuladegeneration hat zwei unterschiedliche Verlaufsformen. Die weitaus häufigere (ca. 85%) ist die ‘trockene’ Verlaufsform. Hierbei sterben zentrale Netzhautzellen langsam ab. Dieser Zelluntergang führt zu einer ganz allmählichen Sehverschlechterung. Gelegentlich tritt auch über längere Zeit ein Stillstand ein, so dass manche Betroffenen mit optischen oder elektronischen Hilfsmitteln noch bis ins hohe Alter lesen können. Wirksame Medikamente oder andere Behandlungsmethoden gibt es nicht. Bei der selteneren ‘feuchten’ Makuladegeneration kommt es zu Flüssigkeitsansammlungen unter der Makula, meist aus eingewachsenen Aderhautgefäßen. Das Austreten von Flüssigkeit aus den Blutgefäßen führt zur Schädigung der lichtempfindlichen Zellen der Makula. Dadurch entsteht eine Verzerrung des auf der Netzhaut entworfenen Bildes, so dass für den Betroffenen als erstes Anzeichen gerade Linien gebogen erscheinen, später Flecken im Gesichtsfeldzentrum auftreten

Netzhautablösung

Unter Netzhautablösung versteht man eine bedrohliche Sehstörung, die durch Abhebung der Rezeptorschicht der Netzhaut vom darunter liegenden Pigmentepithel entsteht. Etwa einer von 10.000 Menschen ist betroffen

Retinitis pigmentosa

Die Bezeichnung Retinopathia pigmentosa oder Retinitis pigmentosa (RP) beschreibt eine durch Vererbung oder spontane Mutation entstehende Netzhautdegeneration, bei der die Photorezeptoren zerstört werden. Im Verlauf kommt es typischerweise erst zu Nachtblindheit, Visusabfall und dann zu einer langsamen Einschränkung des Gesichtsfeldes bis hin zu einem sich immer mehr verengenden „Tunnelblick“, was in einem späteren Stadium in der Regel zur Erblindung führt.

Schielen (Strabismus)

Schielen ist eine häufige Erkrankung. Etwa 5 Prozent aller Menschen sind hiervon betroffen. Im Gegensatz zu vielen anderen Krankheiten tut Schielen nicht weh. Meist ist nur die kosmetische Entstellung auffällig. Dennoch ist das Schielen eine ernst zu nehmende Erkrankung. Unbehandelt bekommen 80 bis 90 Prozent aller Patienten infolge des Schielen eine Schwachsichtigkeit (Amblyopie)

Trockenes Auge

Etwa jede fünfte Person, die einen Augenarzt aufsucht, hat trockene Augen (Keratoconjunctivitis sicca). Durch zu trockene Augen entsteht häufig ein Fremdkörpergefühl, außerdem brennen und jucken die Augen. Die häufigsten Ursachen für trockene Augen sind Umweltfaktoren, wie etwa der Luftzug von Klimaanlagen oder Bildschirmarbeit. Therapeutisch werden in erster Linie Tränenersatzmittel eingesetzt

Uveitis

Uveitis ist eine entzündliche Augenkrankheit. “Uvea” enstammt dem Griechischen und bedeutet soviel wie “Traube”. In der Medizin werden mit diesem Begriff Iris, Strahlenkörper und Aderhaut zusammengefaßt. Kommt es in einem oder mehreren dieser drei Bereiche oder auch nur in deren Gefäßen zu einer Entzündung, spricht man von einer Uveitis

Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Bei der umgangssprachlich Weitsichtigkeit genannten Übersichtigkeit, Hyperopie oder Hypermetropie ist der Augapfel im Verhältnis zur Brechkraft der optischen Einrichtung des Auges zu kurz beziehungsweise die Linse zu wenig gekrümmt. Dies führt dazu, dass die Bildlage (Brennpunkt) für optisch unendlich weit entfernte Objekte bei entspanntem (nicht akkommodiertem) Auge nicht in der Netzhautebene, sondern (virtuell) dahinter ist

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