Augenchirurgie

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Augenchirurgie

Augenchirurgie

Die refraktive Chirurgie beschäftigt sich mit den Operationsmethoden, die Fehlsichtigkeiten beheben oder verringern können. Dabei unterscheidet man operative Verfahren im Bereich der Hornhaut und die der Linsenchirurgie.

Die wichtigsten Verfahren der refraktiven Hornhautchirurgie sind:

  • LASIK (Laser in situ Keratomileusis)
  • PRK (Photorefraktive Keratektomie)
  • LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis)
  • Epi-LASIK (Laser Epithelial Keratomileusis)

Weltweit werden mit dem LASIK-Verfahren seit 1989 circa 80% aller Fehlsichtigkeiten korrigiert.

Alternativ oder bei Vorliegen einer stärkeren Fehlsichtigkeit können linsenchirurgische Verfahren angewandt werden:

  • Phake Linsenimplantation
  • RLA (Refraktiver Linsen Austausch)
  • Multifokallinse

In einigen Fällen wird ein kombiniertes Verfahren aus hornhaut- und linsenchirurgischer Operationsmethode eingesetzt, wenn durch ein einzelnes Verfahren keine ausreichende Korrekturmöglichkeit gegeben ist.

  • Bioptics

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Katarakt-OP

Wann wird der Graue Star operiert?

Wenn Ihre Sehkraft für den alltäglichen Gebrauch nicht mehr ausreicht (z.B. Autofahren), wird der Graue Star heute mit einer Operation behandelt. Den genauen Zeitpunkt hierfür bestimmen Sie zusammen mit Ihrem Augenarzt.

Wie bereitet man sich auf die Operation vor?

Ihr Augenarzt überweist Sie zum Hausarzt zur allgemeinmedizinischen Untersuchung. Hier werden z.B. Blutdruck und Herzfunktion überprüft. Das Ergebnis benötigt der operierende Augenarzt und der Narkosearzt, damit die Operation optimal vorbereitet und reibungslos durchgeführt werden kann. Um die für Sie optimale Intraokularlinse zu bestimmen, führt der Augenarzt noch einige schmerzlose Messungen am Auge durch (z.B. Ultraschall) und verschreibt Ihnen eventuell Augentropfen, die sie bereits einige Tage vor der Operation anwenden sollen. Die Operation selbst kann ambulant oder während eines kurzen Krankenhausaufenthalts ca. 2-4 Tage erfolgen.

Was passiert bei der Operation?

Bei der Operation wird die trübe Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt. Sie besteht aus durchsichtigem Kunststoff und besitzt „Schlaufen“, die den sicheren Halt im Auge gewährleisten. Es gibt verschiedene Intraokularlinsen; der Sehkomfort nach der Operation hängt auch vom verwendeten Linsentyp ab. Moderne Intraokularlinsen sind faltbar, damit sie durch einen besonders kleinen Einschnitt implantiert werden können. Besprechen Sie mit Ihrem Augenarzt, welche Linsentypen für Sie in Frage kommen und entscheiden Sie zusammen mit ihm, welcher Linsentyp bei Ihnen implantiert werden soll.

Wie sieht mein Operationstag aus?

Zuhause
Duschen bzw. nehmen Sie ein Vollbad und waschen Sie sich Ihre haare am Tag des Eingriffs, denn für kurze zeit nach der Operation darf keine Seife o.ä. an das frisch operierte Auge gelangen. Tragen Sie bequeme (weite) Kleidung und verzichten Sie auf Make-up Haarspangen und Schmuck.

Vorbereitung im OP
Zunächst werden pupillen-erweiternde Augentropfen angewendet. Danach erfolgt in den meisten Fällen eine örtliche Betäubung des Auges. Dadurch wird die Operation praktisch schmerzfrei. In sehr seltenen Fällen ist einen Vollnarkose notwendig. Unmittelbar vor der Operation wird ein Desinfektionsmittel am Auge angewendet, um eine Infektion zu vermeiden.

Operation
Durch einen sehr kleinen Schnitt wird die trübe Augenlinse zunächst mittels Ultrachall zerkleinert und durch Absaugen der Bruchstücke entfernt. Der Kapselsack, der die Augenlinse schützend umgibt, bleibt bei diesem modernen verfahren (Phakoemulsifikation) erhalten und dient als „Träger“ der zu implantierenden Kunstlinse. Somit sitzt die neue Linse genau an der gleichen Stelle wie vorher die körpereigene. Der Schnitt kann so angelegt werden, dass er nicht einmal mit einer Naht verschlossen werden muss. Dies verhindert in den meisten Fällen eine Hornhautverkrümmung durch die Narbenbildung des Schnittes.

Nachsorge
Nach der Operation wird das operierte Auge mit einer Salbe versorgt und einem Verband abgedeckt. Bitte entfernen Sie diesen Salbenverband erst nach Absprache mit Ihrem Augenarzt. Fragen Sie Ihren Augenarzt, welche Tätigkeiten (z.B. Autofahren, schwere körperliche Arbeiten, Sport, …) Ihnen erlaubt sind, bzw. wann Sie diese Aktivitäten wieder aufnehmen dürfen.

Um einen komplikationslosen Heilungsverlauf zu gewährleisten, halten Sie sich bitte konsequent an die Anweisungen Ihres Augenarztes – dies beinhaltet auch das Einhalten der Kontrolltermine!

Ambulant oder stationär?

Da es sich bei einer Katarakt-Operation im Allgemeinen um eine einfache Operation handelt, wird sie meist ambulant durchgeführt, das heißt, Sie können noch am selben Tag wieder nach Hause gehen. Diese Möglichkeit bietet sich dann an, wenn mit einer unkomplizierten Operation zu rechnen ist. Und zuhause jemand ist, der sich um Sie kümmert. Wird mit einem schwierigeren Eingriff gerechnet, könnte unter Umständen ein kurzer stationärer Aufenthalt in der Klinik sinnvoll sein. Hier erhalten Sie dann „rund um die Uhr“ die bestmögliche Betreuung. Beraten Sie sich mit Ihrem Augenarzt, welche Variante für Sie die Beste ist.

Welche Komplikationen können auftreten?

Kein medizinischer Eingriff ist gänzlich frei von Risiken, jedoch sind schwerwiegende Komplikationen bei der Operation des Grauen Stars sehr selten. Unmittelbar bzw. kurze Zeit nach dem Eingriff können Blutungen, eine Steigerung des Augeninnendrucks, eine Schwellung der Netzhautmitte oder Infektionen beobachtet werden. Um Komplikationen zu vermeiden, halten Sie sich bitte exakt an die Anweisungen Ihres Augenarztes. Beobachten Sie nach der Operation irgendetwas Unerwartetes an sich, kontaktieren Sie bitte umgehend Ihren Augenarzt. Mehrere Wochen, Monate oder gar Jahre nach der Operation kann häufig der so genannte „Nachstar“ beobachtet werden. Hierbei handelt es sich um eine Trübung der der hinteren Linsenkapsel, die schmerzfrei durch eine Laserbehandlung wieder beseitigt werden kann.

Achtung!

  • Bitte wenden Sie die Ihnen verordneten Medikamente regelmäßig an!
  • Halten Sie bitte unbedingt die vereinbarten Termine zur Nachkontrolle bei Ihrem Augenarzt ein!
  • Bei unerwarteten Störungen des Heilungsverlaufs suchen Sie bitte sofort Ihren Augenarzt auf!

Was kann ich selbst zur schnellen Heilung beitragen?

In Absprache mit Ihrem Augenarzt sollten Sie für einen gewissen Zeitraum nach der Operation folgende Hinweise berücksichtigen:

1. Vermieden Sie bitte ein Reiben oder Drücken am frisch operierten Auge. 2. Wenn möglich sollten Sie beim Schlaf nicht auf der Seite des operierten Auges liegen. 3. Bitte üben Sie keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten (wie z.B. schweres Heben) aus. Auch sollten Sie sich nicht „kopfunter“ bücken. 4. Vermeiden Sie bitte beim Baden, Duschen, Waschen und Rasieren den Kontakt mit Seife o.ä. am Auge. 5. Sportarten, die mit Wasserkontakt verbunden sind, sollten in der Heilungsphase nicht ausgeübt werden. Auch Fahrrad fahren oder Saunagänge sollten nicht erfolgen. 6. In den ersten Tagen nach der Operation sollten Sie nicht zu viel lesen, fernsehen oder am Bildschirm arbeiten. 7. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt ab, ob bzw. wann Sie während der Heilungsphase Autofahren können. 8. Bei Lichtempfindlichkeit kann das Tragen einer Sonnenbrille hilfreich sein. 9. Vermeiden Sie Zugluft.

Gesundheit… gedeiht mit der Freude am Leben.

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Das Lasikverfahren

LASIK (Abkürzung für Laser-in-situ-Keratomileusis) ist inzwischen weltweit millionenfach die am häufigsten eingesetzte Operation zur Beseitigung von Fehlsichtigkeiten. Bei dieser wissenschaftlich anerkannten Operationsmethode zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten wird das Innere der Hornhaut mit einem Excimer-Laser derart modelliert, dass anschließend ein – in der Regel – brillenfreies Leben möglich wird.

Durch die LASIK-Methode können folgende Fehlsichtigkeiten behoben werden:

  • Kurzsichtigkeit bis –10 dpt.
  • Weitsichtigkeit bis +3 dpt.
  • Hornhautverkrümmung bis 4 dpt.

Zum derzeitigen Zeitpunkt ist eine lasergestützte Behandlung der Altersichtigkeit noch nicht möglich. Alternativen bieten aber die Multifokallinsen.

Nach einem ausführlichen Informationsgespräch mit dem Patienten werden eine Reihe von Voruntersuchungen durchgeführt, um alle wichtigen Daten für den geplanten Eingriff zu erhalten. Die LASIK-Operation selbst dauert nur wenige Minuten und wird wie folgt durchgeführt (mit animation lasik als gif, datei kommt von lange): Vor der Operation erhalten Sie auf Wunsch eine Beruhigungstablette. Das zu operierende Auge wird mit Tropfen betäubt, so dass während der Operation keine Schmerzen entstehen.

Hornhautpräparation: Nach dieser Betäubung des Auges wird ein dünnes Scheibchen der obersten Hornhautschicht mit einem speziellen Präzsionshobel abgelöst.

Freilegen des Hornhautinneren: Die obere Hornhautschicht (= Flap) wird wie ein Buchdeckel geöffnet und über ein Scharnier aufgeklappt.

Der Laser wird eingesetzt: Nun verdampft der Laser computergesteuert je nach Grad der Fehlsichtigkeit einige Hundertstel Millimeter Gewebe aus dem Inneren der Hornhaut.

Wundverschluß: Anschließend wird der Flap wieder zurückgelegt, zentriert und liegt wie ein körpereigenes Schutzpflaster über der Wunde. Ein Vernähen der glatten Schnittflächen ist nicht erforderlich, da es von selbst haftet.

Der Vorteil für den Patienten ist, dass die Laserbehandlung nicht an der Hornhautoberfläche abgetragen wird. Dadurch sind im Gegensatz zur PRK die auftretenden Schmerzen sehr viel geringer – in der Regel kommt es nur für einige Stunden zu leichten Irritationen mit vermehrtem Tränenfluß – , die Verbesserung der Sehkraft tritt schneller ein und Narbenbildungen sind extrem selten.

Ziel der LASIK-Operation

ist ein Leben ohne störende Brille oder Kontaktlinsen. Eine Computersimulation im Rahmen der Voruntersuchung und eine Berechnung der Behandlung erfolgt so, dass nach dem Eingriff in der Regel ein brillenfreies Leben resultiert.

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Alternative Verfahren

Neben dem am häufigsten eingesetzten Augenlaserverfahren – der LASIK-Operation – gibt es weitere Behandlungsmöglichkeiten der refraktiven Hornhautchirurgie:

  • PRK (Photorefraktive Keratektomie)
  • LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis)
  • Epi-LASIK (Laser Epithelial Keratomileusis)

PRK

Bei dieser Methode wird zunächst die oberflächlichste Schutzschicht der Hornhaut – das Epithel- entfernt. Anschließend verdampft der Excimerlaser einen hauchdünnen Teil der Hornhaut. Das Zentrum der Hornhaut ist ca. 0,5 mm dick, ihr Rand ca. 1 mm.

Die PRK wird als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis ca. -6 Dioptrien und des Astigmatismus bis ca. 3 Dioptrien eingestuft.

Die Nachteile der PRK bestehen in einer langsameren Heilung und dem damit verzögertem Wiederanstieg der Sehschärfe. Darüberhinaus kann es in sehr seltenen Fällen zu einer hauchigen Trübung (Haze) der Hornhaut kommen. Bei einem Großteil der Patienten treten Schmerzen und ein Fremdkörpergefühl bis zu einer Woche nach der Operation auf.

Im Abheilungsprozess kann ein geringer Teil der Fehlsichtigkeit wieder entstehen, dieser Prozeß wird Regression genannt.

Die entscheidenen Vorteile der LASIK-Methode gegenüber der PRK sind:

  • schneller Wiederanstieg und Stabilisierung der Sehschärfe
  • die Oberfläche der Hornhaut – Epithel – bleibt intakt
  • schmerzfreie postoperative Phase

LASEK/Epi-LASIK

Bei dieser Methode wird nur das Hornhautepithel (oberflächslichste Hornhautschutzschicht) eröffnet und zur Seite geschoben. Nun verdampft der Excimerlaser computergesteuert je nach Grad der Fehlsichtigkeit einige Hundertstel Millimeter Gewebe aus den tieferliegenden Hornahautschichten (Hornhautstroma). Zuletzt wird das Hornhautepithel wieder zurück an seinen Platz gestrichen und mit einer Kontaktlinse für ein bis zwei Tage als Schutz versorgt. Bei der LASEK tritt eine relativ schneller Wiederanstieg der Sehschärfe auf.

Bei Vorliegen einer stärkeren Fehlsichtigkeit oder Gegenanzeigen für eine Laserbehandlung der Hornhaut können linsenchirurgische Verfahren angewandt werden:

  • Phake Linsenimplantation
  • RLA (Refraktiver Linsen Austausch)
  • Multifokallinse

Phake Linsenimplantation (Artisan, Artiflex, ICL, PRL)

Der Hornhautchirurgie sind durch die vorhandene Hornhautdicke (im Zentrum circa 0,5 mm) Grenzen gesetzt. Bei hohen Fehlsichtigkeiten kann der Laser mittels LASIK nicht mehr den gesamten Brechkraftfehler korrigieren. Ab einer Kurzsichtigkeit von >-8,0 dpt., bzw. Weitsichtigkeit >+3,0 dpt. ist der Laserabtrag mittels LASIK in der Hornhaut zu groß. Es gibt verschiedene Linsentypen, die unter Erhalt der körpereigenen Linse implantiert werden können.

Je nachdem, ob sie vor die Regenbogenhaut in die Vorderkammer des Auges oder dahinter implantiert werden, spricht man von Vorder- und Hinterkammerlinsen. Alle Linsen bestehen aus höchst bioverträglichen Materialien, die sich flexibel verarbeiten lassen. Die Artiflex – und die Artisan – Linsen sind spezielle Vorderkammerlinsen. Wohingegen es sich bei der ICL und PRL um Hinterkammerlinsen handelt. Sie sind bei Weitsichtigkeit von +10 Dioptrien und Kurzsichtigkeit bis -20 Dioptrien einsetzbar. Auch Hornhautverkrümmungen bis zu -6 Dioptrien können korrigiert werden.

Die Linsen verfügen über hervorragende optische Eigenschaften. Darüber hinaus bieten diese Implantate eine gute Vorhersagbarkeit des Ergebnisses. Ein grosser Vorteil dieses Verfahrens besteht in seiner Reversibilität (d. h. falls notwendig kann die Operation rückgängig gemacht werden) und die Hornhaut bleibt unbehandelt. Die phake Linsenimplantation bietet sich somit für junge Patienten an, deren eigene Linse noch die Naheinstellungsfähigkeit besitzt und damit noch keine Lesebrille erforderlich ist (Akkomodation).

Die Operation erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung. Die Dauer des Eingriffes beträgt lediglich wenige Minuten. Zunächst wird mit einem Diamantmesser ein lediglich 3 mm breiter Schnitt angelegt, durch den dann die Kunstlinse in das Auge eingeführt wird. Im Gegensatz zur LASIK-Behandlung wird an einem Tag nur ein Auge operiert. Die Operation des zweiten Auges erfolgt wenige Tage später.

RLA (Refraktiver Linsen Austausch)

Bei diesem Operationsverfahren handelt es sich um den direkten Austausch der eigenen Linse durch ein optisches Implantat. Der Eingriff ist im Grunde identisch mit der Operation des Grauen Stars. Die Operation des grauen Stars ist übrigens der häufigste operative Eingriff in der Augenheilkunde – im Jahr 2006 wurden allein in Deutschland 560.000 Operationen durchgeführt – darüber hinaus außerordentlich standardisiert und sicher. Bei dem refraktiven Linsenaustausch (RLA) wird allerdings die noch klare Linse entfernt und durch eine Hinterkammerlinse ersetzt, um den Patienten von seiner oft sehr starken Brille zu befreien. Anwendung findet der refraktive Linsenaustausch meist bei Patienten ab dem 45. Lebensjahr bei bestehender hoher Fehlsichtigkeit.

Bioptics

Unter Bioptics versteht man kombinierte Behandlungskonzepte, die zur Anwendung kommen, wenn mit einem einzelnen Verfahren (z.B. LASIK) keine volle Korrektur der Sehschwäche erreicht werden kann. So ist es beispielsweise möglich, bei höheren Fehlsichtigkeiten zunächst eine intraokulare Linse einzusetzen und durch eine Feinpolitur mittels LASIK die möglicherweise verbleibene Restfehlsichtigkeit zu korrigieren. Diese Kombinationen reduzieren die Belastung für das Auge erheblich und erweitern das Spektrum der Korrekturmöglichkeiten außerordentlich.

Sinnvoll sind Bioptics-Verfahren beispielsweise auch dann, wenn die Hornhautdicke nicht ausreicht, um eine LASIK durchzuführen. In Kombination mit dem Excimerlaser (z.B. LASIK) lassen sich sehr hohe Fehlsichtigkeiten (z.B. hohe Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung) korrigieren (Bioptics).

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Multifokallinsen

Die Multifokallinsen der neuesten Generation ermöglichen jetzt erstmals auch fehlsichtigen Menschen ab ca. 45-50 Jahren die dauerhafte Befreiung von Brille oder Kontaktlinsen. Die Altersgruppe kam aufgrund der ohnehin bald einsetzenden Altersichtigkeit bisher nicht, oder besser gesagt nicht mehr für gängige Verfahren wie eine LASIK in Frage. Darüber hinaus sind laserchirurgische Eingriffe nur innerhalb bestimmter Dioptriewerte oder bei geeigneter Augenanatomie möglich. In jedem Fall aber benötigen die Patienten dieser Altergruppe auch nach dem Eingriff wieder eine Brille für die Nähe.

Anders bei der neuesten Generation der Mulifokallinsen: Die Optik der Multifokallinsen ist so beschaffen, dass auch junge, stark fehlsichtige Menschen und Patienten jenseits der 40 sowohl in der Ferne als auch in der Nähe scharf sehen können und in der Regel direkt nach der Operation gar keine Brille mehr benötigen. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Kunstlinsen werden hier unterschiedliche optische Prinzipien kombiniert und damit eine sehr gute Kontrast- und Tiefenschärfe erzielt. Die Technik der Apodisierung schafft weiche Übergänge zwischen Nähe und Ferne, minimiert Streueffekte und optimiert die Lichtausbeute.

Auch sehr ausgeprägte Hornhautverkrümmungen sind mit Hilfe sogenanter torischer-Multifokallinsen exakt korrigierbar

Für wen kommt die Therapie in Frage?

  • Patienten ,bei denen ein Grauer Star diagnostiziert wurde und die eine Kunstlinse bekommen müssen
  • Patienten, die aufgrund ihrer starken Fehlsichtigkeit nicht mittels LASIK behandelt werden können
  • Patienten ab dem 40.-50. Lebensjahr, da hier die Altersichtigkeit bereits eingetreten ist oder unmittelbar bevorsteht

Heutzutage werden bei grauen Star Operationen und refratkivem Linsenaustausch (RLA) standardmäßig sogenannte Monofokallinsen „Ein-Stärken-Linsen“ eingesetzt. Darunter versteht man Kunstofflinsen, die ein scharfes Bild nur in einem Entfernungsbereich liefern, in der Regel im Fernbereich.

Jeder kennt es – ab dem 45. Lebensjahr werden beim Lesen einfach die Arme zu kurz. Die Ursache der Alterssichtigkeit (Presbyopie) liegt in einer verminderten Elastizität der körpereigenen Linse, die mit zunehmendem Alter abnimmt. Durch einen möglichen Lasereingriff (z.B. LASIK) kann diese nicht behoben werden, da nach einem Lasereingriff zwar die Abbildung in der Ferne scharf ist, für die Nähe jedoch eine Lesebrille benötigt wird.

Um dieses Problem beheben zu können, wurden bereits Ende der 80er Jahre Multifokallinsen entwickelt, die das Licht in einen Fernpunkt (für das Sehen in der Ferne) und einen Nahteil (für das Sehen in der Nähe) aufteilen. Diese speziellen Kunstlinsenmodelle (Restore, AcriLisa) ermöglichen dagegen durch ein besonderes Optikdesign eine weitgehende Unabhängigkeit von der Brille im Nah- und Fernbereich, also eine Gleitsichtbrille im Auge. Mit diesen Linsen ist es also möglich, sowohl ohne Brille zu lesen als auch in die Ferne zu schauen.

Über diese Operation wurde jüngst in der TV-Sendung von Johannes B. Kerner berichtet. Hier äußerte sich Schauspieler Rainer Hunold sehr positiv über seine eigenen Erfahrungen einer solchen Operation. Mehr als 50 Jahre litt der 57-Jährige unter extremer Kurzsichtigkeit. Nun sagt er selbst: “Mir wurden die Augen geöffnet.” Mit dem dem folgenden Link: „Kerner Linse“ können Sie gerne die Sendung im Internet aufrufen.

Bei hoher Fehlsichtigkeit (Weitsichtigkeit und Kurzsichtigkeit) und gleichtzeitig schon bestehender Altersichtigkeit, ist der Austausch der körpereigenen Linse durch eine Multifokallinse ein deutlicher Gewinn an Lebensqualität: Brillenfreiheit. Die eingesetzte Linse ermöglicht – wie bereits oben beschrieben – dann nicht nur ein scharfes Sehen in der Ferne, sondern auch ein gutes Sehen in der Nähe. Über das für Sie geeignete Verfahren werden wir Sie nach einer eingehenden Präzisionsuntersuchung ihrer Augen beraten.

Augenzentrum-Düsseldorf
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